
Für alle, die sich den Artikel nicht durchlesen wollen, habe ich versucht, das Thema mit Hilfe einer KI Stimme vortragen zu lassen (leider nur auf Englisch):
Alle anderen können hier weiterlesen:
Kennst du das Gefühl? Du nimmst dein Handy in die Hand, um kurz zu schauen, ob einer deiner lieblings-Creator oder Artists etwas neues gepostet hat? Vielleicht könnte man ja eine wichtige Ankündigung verpassen. Ein neues Album oder eine Tour? Ein neuer Trailer ist herausgekommen oder neue Paparazzi-Bilder erscheinen auf deinem Feed?
Dann scrollst du immer weiter und weiter bis dir auch Beiträge von Personen angezeigt werden, denen du nicht folgst und dann wird es auf einmal immer negativer. Du siehst immer mehr Schlagzeilen, die nichts mit dem zu tun haben, weswegen du eigentlich auf dein Handy geschaut hattest, aber irgendwie kannst du trotzdem nicht aufhören, zu scrollen.
Und dann schaust du zufällig auf deine Uhr und merkst, dass du mal eben eine Stunde damit verbracht hast, dir massenhaft Content anzusehen, der dir keinen Mehrwert gebracht hat und dich herunter zieht. Mit anderen Worten: dir fällt auf, wie die Zeit verflogen ist, und du fühlst dich am Ende trotzdem nicht besser, sondern irgendwie leer oder gestresst.
Dieses Phänomen ist Folge des sogenannten „Doomscrollings“. Klingt irgendwie cool, ist es aber nicht. Deshalb schlage ich dir vor, dass du dir meinen kurzen Beitrag durchliest, um dir der Auswirkung eines gestörten Medien-Konsums bewusst zu werden.
Fangen wir an: Was ist Doomscrolling eigentlich?
Doomscrolling beschreibt das Phänomen, dass du immer weiter durch negative oder beunruhigende Inhalte scrollst – oft ohne es wirklich zu merken. Der Begriff hat sich vor allem durch die Corona-Pandemie verbreitet, als immer mehr Menschen stundenlang durch Nachrichten über Krisen, Konflikte und Katastrophen scrollten. Aber Doomscrolling passiert nicht nur bei weltweiten Katastrophen, sondern auch bei alltäglichen, beunruhigenden Themen. Es könnte der Post über Waldbrände wie in Kalifornien oder eine Nachricht über den Israelisch-Palästinensischen Konflikt sein. Du bist einfach „nur kurz“ auf Instagram und plötzlich fühlst du dich gestresst.
Warum fällt es so schwer, aufzuhören?
Doomscrolling ist kein Zufall, sondern ein Zusammenspiel aus Psychologie und Technik. Sämtliche social media und News-Apps sind darauf ausgelegt, deine Aufmerksamkeit zu fangen und zu halten – und sie tun das ziemlich effektiv. Es gibt mehrere psychologische Mechanismen, die uns dazu bringen, immer weiter zu scrollen:

Wie kannst du Doomscrolling vermeiden?
Es gibt einige Möglichkeiten, wie du dir diese schlechte Angewohnheit abgewöhnen kannst, da sie dich unter Umständen psychisch ernsthaft belasten kann.
Zum einen kannst du in den meisten social media-Apps ein Zeit-Limit angeben, wonach die App gesperrt wird, was dich autmatisch vom Scrollen abhält.
Außerdem kannst du versuchen, den Content bewusster wahrzunehmen und dir bestimmte Themen heraussuchen, die dir mehr Frieden bringen und die dir helfen, dich zu entspannen, anstatt dich über jedes Drama und jeden Konflikt zu informieren.
Ich hoffe, dass dir diese Tipps erstmal helfen und du in Zukunft besser auf deinen Medienkonsum achtest, damit du nicht in einer Zeitschleife gefangen bist wie in einer Netflix-Serie 🙂
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